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SUMMARY:"Ein Abend mit Frieda Daniels: „Sintezza, Holocaust-Übe
 rlebende und Hochseil-Artistin“"
LOCATION:"Großer Rathaussaal (Marktplatz 10)"
DESCRIPTION:"Frieda Daniels ist 93 Jahre alt, Hochseil­-Artistin un
 d Sintezza. Ihr\nVater hatte eine eigene Truppe, in de
 r auch die Kinder mitwirkten.\n„Hamburg war unser fest
 er Wohnsitz, während der Saison aber reisten wir\ndurc
 h ganz Deutschland und zeigten unsere Kunst“, erzählt s
 ie. Als\nAngehörige der Minderheit aber wurden Frieda 
 Daniels und ihre Familie\nvon den Nationalsozialisten 
 verfolgt. Aufgrund des Festsetzungserlasses\nvom 17. O
 ktober 1939 – eine vorbereiten­de Maßnahme zur Deportat
 ion –\ndurften sie die Stadt nicht mehr verlassen. Wie
  es den Eltern und ihren\nzehn Kindern dennoch gelang,
  zu überleben, berichtet die hochbetagte\nDame am Donn
 erstag, 9. Juli, um 18 Uhr im Großen Rathaussaal am\nM
 arktplatz 10.\n\nDer Eintritt zu der Veranstaltung, z
 u der das Dokumentations- und\nKulturzentrum, die Fors
 chungsstelle Antiziganismus der Universität und\ndie S
 tadt Heidelberg einladen, ist frei.\n\n„Wir freuen un
 s sehr, dass Frieda Daniels bei ihrem Besuch in\nDeuts
 chland auch hier in Heidelberg Station macht. Die Besch
 äftigung mit\ndem Völkermord an den Sinti und Roma und
  auch die Auseinandersetzung mit\nder leider wieder wa
 chsenden Ausgrenzung der Minderheit haben in unserer\n
 Stadt einen festen Platz. Das belegen das Dokumentation
 s- und\nKulturzentrum Deutscher Sinti und Roma ebenso 
 wie die Forschungsstelle\nAntiziganismus an der Univer
 sität, die hier ihrer wichtigen Arbeit\nnachgehen“, so
  Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung
 ,\nFamilie und Chancengleichheit, die Frieda Daniels i
 m Rathaus begrüßen wird.\n\n„Von besonderer Bedeutung
  sind dabei die Gespräche mit Zeitzeugen. Ihre\nErinne
 rungen mahnen uns, wohin Hass und Ausgrenzung führen kö
 nnen, sie\nmachen Geschichte greifbarer und helfen uns
 , die menschlichen Folgen der\nnationalsozialistischen
  Schreckensherrschaft besser zu verstehen.\nDeshalb ho
 ffe ich, dass gerade auch junge Leute sowie viele Bürge
 rinnen\nund Bürger die Chance nutzen, mit der Holocaus
 t-Überlebenden Frieda\nDaniels in den Austausch zu kom
 men“, betont die Bürgermeisterin.\n\nDie 93-Jährige l
 ebt seit Jahrzehnten in Kalifornien und kommt für kurze
 \nZeit in ihre alte Heimat. Besonders gespannt ist sie
  auf ihren Besuch in\nHeidelberg. Nach dem Zweiten Wel
 tkrieg hat ihr Vater Johann Lemoine\nwieder eine eigen
 e Artistentruppe aufgebaut, in der auch Frieda Daniels
 \nauf dem Hochseil die Zuschauerinnen und Zuschauer fas
 ziniert hat. Und\ndie „Hochseil- und Varieté-Schau“ ih
 rer Familie hat dabei auch in\nHeidelberg ein Gastspie
 l gegeben.\n\n/Die Veranstaltung ist eine Kooperation
  des Dokumentations- und\nKulturzentrums mit der Forsc
 hungsstelle Antiziganismus der Universität\nsowie der 
 Stadt Heidelberg und wird finanziert von der Stiftung\
 nErin­nerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie dem
  Bundesprogramm\n„Demokratie leben!“ des Bundesministe
 riums für Bildung, Familie,\nSenioren, Frauen und Juge
 nd (BMBFSFJ)."
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