Der Direktor der Heidelberger psychiatrischen Klinik, Carl Schneider, begeht in US-Gefangenschaft Selbstmord. Er war 1933 als Nachfolger des von der neuen Regierung gefeurerten Karl Wilmanns auf seinen Posten gekommen und hatte ab 1940 als Gutachter für das gegen psychiatrisch auffällige Menschen gerichtete Mordprogramm T4 gearbeitet. Er ließ auch mindestens 2000 seiner eigenen PatientInnen ermorden.
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