15.30 Uhr Hans-Thoma-Platz
Die dreieinhalbstündige antifaschistische Wanderung geht über die umliegenden Berge in die Altstadt. An historisch bedeutenden Plätzen gibt es bei einer Pause Informationen zu einzelnen Aspekten des NS-Faschismus in Heidelberg, aber auch zu antifaschistischem Widerstand. Die Route umfasst etwa 7 Kilometer und 350 Höhenmeter. Für die Waldwege ist stabiles Schuhwerk sinnvoll. Im Anschluss lassen wir den Abend bei der Küfa im Café Gegendruck ausklingen. Veranstaltet von AIHD und VVN-BdA HD
19.00 Uhr Haus der Christuskirche, Zähringer Str. 26
Ein Workshop für alle, die sich fragen: Wie zur Hölle gestalte ich ein Sharepic ohne fünfzehn rosa Delfine und Comic Sans? Der Workshop vermittelt die wichtigsten Grundlagen, um mit Canva übersichtliche und ansprechende Sharepics, Plakate und Flyer für Demos und Veranstaltungen oder auch andere kreative Dinge, wie zum Beispiel Sticker, zu gestalten. Darüber hinaus werden wir uns auch damit befassen, wie du Bilder und anderes Layout-Material finden kannst.
Wir wollen das Gelernte gleich ausprobieren, deswegen bringt eure Laptops mit und meldet euch gerne schonmal online kostenlos auf Canva an. An Handy und Tablet funktioniert Canva auch, ist allerdings sehr umständlich.
Veranstaltet von Seebrücke und AIHD
09.10 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof Heidelberg
Seit über 100 Jahren wird der 1. Mai als Arbeiter*innenkampftag begangen. Wir fahren dieses Jahr wieder nach Mannheim und nehmen dort im antikapitalistischen Block an der DGB-Demo und im Anschluss an der revolutionären 1. Mai-Demonstration teil - um für linke solidarische Gegenentwürfe zu den ausbeuterischen und unterdrückerischen kapitalistischen Verhältnissen zu kämpfen.
Dee Zugtreffpunkt wird organisiert von der AIHD.
20.00 Uhr
Cafe Gegendruck, Fischergasse 2
Antifa Siempre! Der offene Infoabend der Antifaschistischen Initiative Heidelberg: Input, Diskussion, Kneipenabend; immer am 1. Freitag im Monat
Seit der 1. Mai im Jahr 1890 erstmalig als Protest- und Kampftag für die Rechte der Arbeiter*innen begangen wurde, war er immer wieder staatlicher Repression ausgesetzt. 1929 steigerten sich die polizeilichen Angriffe zu einem Blutbad, als der sozialdemokratische Polizeipräsident Karl Zörgiebel alle Demonstrationen am 1. Mai verboten hatte. Die KPD rief dennoch zu Protestzügen auf und die Arbeiter*innen nahmen sich die Straße. Am Nachmittag des 1. Mai setzte die Polizei nicht nur Knüppel, sondern auch zunehmend Schusswaffen ein, griff wahllos nicht nur Demonstrierende, sondern auch Passant*innen an und erschoss sogar mehrere Anwohner*innen in ihren Wohnungen. Die staatlichen Gewaltexzesse dauerten noch zwei Tage an. Dutzende Arbeiter*innen wurden von den enthemmten Einsatzkräften ermordet. Trotz anhaltender Empörung gab es staatlicherseits keine Untersuchung der Vorfälle - stattdessen aber eine neue Repressionswelle gegen die kommunistische Bewegung.
Bei unserem Input wollen wir einen Blick auf das mehrtägige polizeiliche Massaker werfen, das als Berliner Blutmai in die Geschichte einging.
Das Antifa Siempre! will einen Ort für antifaschistische Vernetzung und Austausch für Einzelpersonen und Gruppen schaffen: Nach einem inhaltlichen Input ist Raum für Diskussionen zu aktuellen Themen und bevorstehenden Veranstaltungen. Bei kühlen Getränken lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen und wollen miteinander ins Gespräch kommen.
17.00 Uhr Treffpunkt: Ecke Hauptstr./Theaterstr.
Die VVN-BdA Heidelberg und die Antifaschistische Initiative Heidelberg veranstalten den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße. Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.
12.00 Uhr Wilhelmsplatz
Infostände, Bücherflohmarkt und Tombola bei "Friiling uffm Willi":
Beim alternativen Frühlingsmarkt "Friiling uffm Willi" auf dem Wilhelmsplatz in der Weststadt sind dieses Jahr die Seebrücke Heidelberg, die AIHD, die VVN-BdA Heidelberg und die Rote Hilfe Heidelberg/Mannheim dabei. Neben Infoständen bietet die AIHD einen linken Bücherflohmarkt zur Unterstützung des Café Gegendrucks an und die Seebrücke eine Tombola mit tollen Preisen - antifaschistische Kleidung, Schallplatten, Badelatschen, Kunstdrucke und vieles mehr.