18.00 Uhr
Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2
1944 wird im Auftrag der SS im „Judendurchgangslager“ Westerbork in den besetzten Niederlanden ein Film gedreht. Auch die Abfertigung eines Zuges, der fast 1000 Personen nach Bergen-Belsen und Auschwitz deportiert, wird aufgezeichnet. 1956 verwendet der französische Filmregisseur Alain Resnais Einstellungen dieser Szenen in seinem Film „Nuit et Brouillard“ (Nacht und Nebel). Damit beginnt eine Bilderreise, die Fabian Schmidt in seinem Buch „Der Westerborkfilm: Bilderwanderung und Holocaust-Erinnerung“ untersucht. Seine Ergebnisse stellt er am Donnerstag, 7. Mai, um 18 Uhr im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma vor und wird dabei auch Szenen aus dem Film zeigen. Der Eintritt ist frei.
mehr Infos: https://dokuzentrum.sintiundroma.de/der-westerborkfilm/
19.00 Uhr Theodor-Körner-Straße 7 (Linke-Büro)
20.15 Uhr Die Kamera, Brückenstr. 26
“On the Border - Europas Grenzen in der Sahara”: Filmvorführung mit Gespräch
Die Stadt Agadez im Norden des Niger war über Jahrhunderte hinweg ein Knotenpunkt: für Karawanen, für Handel, für Migration – und ein kulturelles Zentrum der Tuareg. Heute markiert sie eine andere Art von Schwelle. Spätestens seit den migrationspolitischen Verschiebungen nach 2015 verläuft hier eine unsichtbare, aber wirkmächtige Grenze: eine von Europa weit in die Sahara vorverlagerte Außengrenze, an der Mobilität reguliert, unterbunden und kriminalisiert wird. Der Dokumentarfilm @ontheborder.film – Europas Grenzen in der Sahara von Gerald Igor Hauzenberger und Gabriela Schild nähert sich diesem geopolitischen Brennpunkt nicht über abstrakte Analysen, sondern über die Lebensrealitäten jener, die in ihm existieren. Über einen Zeitraum von rund fünf Jahren begleitet der Film drei Protagonist*innen, deren Biografien exemplarisch für die Umbrüche der Region stehen – und verwebt ihre Geschichten mit einer politischen Chronik, die von europäischen Förderprogrammen, wirtschaftlichem Niedergang und wachsender Unsicherheit bis hin zum Militärputsch im Niger im Jahr 2023 reicht.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch.
Tickets gibt´s online beim Kino.
Die Kamera ist leider nicht barrierearm. Der Zugang zum Foyer ist nur über drei Stufen möglich, von dort ist der Zugang zum Saal über den Hof ebenerdig. Die Toilette ist nicht rollstuhlgerecht.
18.30 Uhr Mathematikon, SR C und online über Zoom
Filmabend zum Vernetzen und gemeinsam Spaß haben!
Ein Abend zum Abschalten, Austauschen und Zusammensein: Beim Filmabend des Enthinderungsreferats schauen wir gemeinsam den Film „22 Bahnen“ nach dem Roman von Caroline Wahl. In gemütlicher Atmosphäre mit Snacks und Getränken wollen wir nicht nur gemeinsam schauen, sondern auch ins Gespräch kommen🎥🍿.
Der Film bietet Anknüpfungspunkte für Themen wie mentale Gesundheit, Alltag mit Belastungen und persönliche Herausforderungen – und schafft damit Raum für unterschiedliche Perspektiven und Austausch.
Wie bei allen unseren Treffen gilt: Alle sind willkommen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich jede*r wohlfühlen und einbringen kann, ob aktiv im Gespräch oder einfach beim gemeinsamen Filme schauen.