Mittwoch, 06.03.

  • 19.00 Uhr [M]Volkshochschule, Bergheimer Str. 76, Großer Saal

    Vortrag: „Von Luther über die deutsche Romantik zu den Postcolonial

    Andreas Blumenthal gehört seit der Vorbereitung zur ersten Stolpersteinverlegung der Initiative Stolpersteine Heidelberg an. Anlässlich des Gedenktags zum 9. November hielt er 2023 in Rohrbach eine engagierte Rede über „Judenfeindlichkeit im Wandel der Zeit“, die er auf Bitten seines damaligen Publikums am 6. März in der Volkshochschule wiederholt.

    Am Beispiel von Luthers Pamphlet „Von den Juden und ihren Lügen“ aus dem Jahr 1543 illustriert Andreas Blumenthal den christlich-mittelalterlichen Antijudaismus, der bis in unsere Zeit wirkt.

    Rund 250 Jahre später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, waren es die wüsten Reden Achim von Arnims in der Berliner „Deutschen Tischgesellschaft“, die den weitverbreiteten bürgerlichen Antisemitismus der deutschen Romantik dokumentieren. Wie kann es sein, dass nach ihren Vertretern und vielen anderen antisemitischen Gelehrten und Künstlern in Heidelberg Straßen benannt sind?

    Der Vortrag schließt mit der Kritik von Andreas Blumenthal an den zeitgenössischen „Postcolonial Studies“.

    Literaturempfehlung: Micha Brumlik: Postkolonialer Antisemitismus? Hamburg 2021, € 14,80

    Veranstalter:
    Initiative Stolpersteine Heidelberg in Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg

Samstag, 09.03.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Kampagnenvorstellung "Solidarität statt Nationalismus"

    Wer sind wir, was wollen wir? Warum halten wir die Kampagne „Solidarität statt Nationalismus“ gerade jetzt für notwendig? Kommt zu einem (oder beiden) der Kampagnenvorstellungstermine, hört euch unsere Ideen an und kommt mit uns ins Gespräch!

    Mehr Infos unter https://solidaritaetstattnationalismus.noblogs.org

Montag, 11.03.

  • 16.00 Uhr Treffpunkt: Ecke Theaterstr./Hauptstr.

    Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“

    Am Montag, 11. März 2024 veranstalten wir in Kooperation mit der Antifaschistischen Initiative Heidelberg/Interventionistische Linke (AIHD/iL) den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.

    Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

  • 19.00 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Antifa-Chor

    Antifaschistischer Chor: Zusammen wollen wir antifaschistische Klassiker singen!

Dienstag, 12.03.

  • 19.00 Uhr ZEP, Zeppelinstr. 1, Neuenheim

    Kampagnenvorstellung "Solidarität statt Nationalismus"

    Wer sind wir, was wollen wir? Warum halten wir die Kampagne „Solidarität statt Nationalismus“ gerade jetzt für notwendig? Kommt zu einem (oder beiden) der Kampagnenvorstellungstermine, hört euch unsere Ideen an und kommt mit uns ins Gespräch!

    Mehr Infos unter https://solidaritaetstattnationalismus.noblogs.org

Donnerstag, 14.03.

  • 19.30 Uhr [M]Cafe Gegendruck, Fischergasse 2

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Alerta! Das Offene Treffen der AIHD/iL

    Mit unserem offenen Treffen Alerta! wollen wir einen Anlaufpunkt bieten für Leute aus Heidelberg und Umgebung, die sich für antifaschistische Politik interessieren und aktiv werden (oder bleiben) wollen. Egal, ob du neu in der Stadt bist oder schon lange hier wohnst, komm vorbei und bring deine Freund*innen mit. Beim Alerta wollen wir aktuelle politische Vorgänge in Heidelberg, der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus besprechen, Termine und Planungen austauschen und uns vernetzen. Hier hast du die Möglichkeit, Leute kennenzulernen, dich zu informieren, Aktionsideen einzubringen und Themen, die dich beschäftigen, anzusprechen.

    Also kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

Dienstag, 19.03.

  • 19.00 Uhr Ewwe longt’s, Kobellstr. 20, Mannheim

    MA: Vortrag „Antifaschismus bleibt notwendig“

    „Antifaschismus bleibt notwendig“: Vortrag zur Haftsituation von Jo mit der Kampagne „Antifa bleibt notwendig“

    Nach einer Welle der Repression gegen Antifas aus Baden-Württemberg und sechs Monaten Prozess gegen die beiden Antifas Jo und Dy ging das sog. „Wasen-Verfahren“ Mitte Oktober 2021 zu Ende. Jo und Dy wurden vor dem Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Vorgeworfen wird ihnen die Beteiligung an einer Auseinandersetzung mit Nazis am Rande einer Querdenken Veranstaltung in Stuttgart. Seitdem sitzen Jo und Dy in Haft.

    Als Solidaritätskampagne begleiteten wir den gesamten Verfahrenskomplex bereits seit den ersten Hausdurchsuchungen 2020. So gab es in Stuttgart mehrere Demonstrationen anlässlich des Verfahrens, den gesamten Prozess über eine solidarische Prozessbegleitung und mit Veranstaltungen, Merch oder einer Tattoo-Konvention versuchen wir Öffentlichkeit und konkrete Solidarität zu schaffen.

    Mit dem Urteil ist das Verfahren und eine erste intensive Phase der Solidaritätskampagne zu Ende. Nichtsdestotrotz sitzen Jo und Dy weiterhin in Haft, weitere Verfahren gegen andere Beschuldigten stehen im Raum und mit zivilrechtlichen Forderungen im sechsstelligen Bereich sind die Betroffenen mit einer enoremen finanziellen Belastung konfrontiert. Mit der Veranstaltung wollen wir ein erstes Fazit ziehen, die Soliarbeit Revue passieren lassen und gemeinsam Fragen diskutieren:

    In welchem Verhältnis steht der Prozess und die kriminalisierte antifaschistische Intervention zu den aufkommenden Querdenken-Demonstrationen im Frühjahr 2020? Inwieweit stellt dieser Repressionsangriff eine neue Qualität dar? Was für Schlüsse können wir aus dem Prozessverlauf ziehen? Wie sah die Prozessbegleitung aus? Was sind für uns grundsätzlichere Herangehensweisen gegenüber staatlicher Repression und der Organisierung von Solidarität? Wie sehen erste Erfahrungen in der Haftbegleitung aus?

    Veranstaltet von: Rote Hilfe OG Heidelberg/Mannheim und Offenes Antifa-Treffen Mannheim

Montag, 25.03.