19.00 Uhr
Cafe Gegendruck, Fischergasse 2
leckeres veganes Essen - jeden Sonntag im Gegendruck! im April noch ab 19 Uhr
diesmal von der AIHD mit Input zur Burschenschaft Normannia
20.00 Uhr
Cafe Gegendruck, Fischergasse 2
Input der AIHD zur Burschenschaft Normannia (vorher Küfa ab 19.00)
Am 28. August 2020 kam es zu einem antisemitischen Übergriff auf dem Haus der Burschenschaft Normannia: Ein Mitglied der Landsmannschaft Afrania wurde von den Burschenschaftern, nachdem er erzählt hatte, dass er eine jüdische Großmutter hat, mit Gürteln verprügelt und mit Geld beworfen. In Folge des Vorfalls nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf und die Normannia löste ihre Aktivitas, die aktive Studentenschaft, auf. Das Verfahren war geprägt von Schweigen und Lügen seitens der Burschenschafter und im Urteil wurde das politische Motiv nicht anerkannt.
Die Normannia war Mitglied im Verband "Deutsche Burschenschaft", der 2011 einen Ariernachweis für seine Mitglieder einführte. Sie war seit vielen Jahren bekannt für das "Rumgehitlere" auf ihrem Haus, beliebte Location für rechtsradikale Veranstaltungen und hat unter anderem Mitglieder der Identitären Bewegung in ihren Reihen. Diese waren 2019 am Angriff auf das linke Zentrum "Ewwe longt´s" in Mannheim beteiligt.
Seit 2020 gibt es in Heidelberg zwar keine studierenden Normannen mehr, aber die Nazi-Burschenschaft ist damit nicht aufgelöst. Und aktuell hofft sie offenbar, dass genug Gras über den antisemitischen Angriff gewachsen ist und sie die Burschenschaft wiederbeleben kann. Sollte sie versuchen, ein neues Kapitel zu starten, stehen wir bereit, um das zu verhindern! Dafür wollen wir das Wissen über die Burschenschaft Normannia - auch im Hinblick auf die feministische und antifaschistische Vorabenddemo zum 1. Mai - mit einem Input bei der Küfa mal wieder auffrischen. Ab 19 Uhr gibt´s veganes Essen, um 20 Uhr den Input.
"Ich fasse es nicht, dass es der Antifa [...] offenbar in kürzester Zeit gelungen ist, jahrzehntelang gewachsene Freundschaften völlig unnötig zu zerstören." - Götz Goebel, Alter Herr der Burschenschaft Normannia über deren Niedergang
15.00 Uhr Lesecafé über dem Marstallcafé
Ob Unstimmigkeiten in der Wohngemeinschaft, Schimmelbildung in der Wohnung oder die verzögerte Rückzahlung der Kaution – Mietprobleme gehören für viele Studierende zum Alltag. Oft fehlt jedoch das notwendige Wissen über die eigene Rechtslage, um Forderungen gegenüber Vermieter:innen wirksam durchzusetzen.
Als Sozialreferat der Verfassten Studierendenschaft möchten wir hier unterstützen. Gemeinsam mit dem Mieterverein Heidelberg laden wir euch zu einer Informationsveranstaltung ein, die Mietrecht praxisnah und verständlich aufbereitet. Die Schwerpunkte der Veranstaltung:
Vertragsgrundlagen: Differenzierung der verschiedenen Mietvertragsmodelle. 📄
Fokus WG-Recht: Haftungsfragen im Hauptmietvertrag und typische rechtliche Fallstricke. 🏠⚠️
Mängelansprüche: Korrektes Vorgehen bei Schimmel oder technischen Defekten. 🦠🔧
Mietpreisprüfung: Anwendung der Mietpreisbremse und des Heidelberger Mietspiegels. 💸
Auszug & Übergabe: Rechtssichere Abwicklung von Kautionsrückzahlungen. 📦
Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Q&A-Runde, in der ihr eure spezifischen Fragen direkt an die Expert:innen richten könnt. Zudem informieren wir über weiterführende Beratungsangebote für Studierende. Termindaten:
📅 Datum: 28.04.
🕒 Uhrzeit: 15:00–17:00 Uhr
📍 Ort: Lesecafé (über dem Marstallcafé), Marstallhof 5, 69117 Heidelberg
💡 Eintritt: Kostenlos
Informiert euch und sichert eure Rechte im Mietverhältnis ab. Leitet diese Information gerne an eure Mitbewohner*innen und Kommiliton*innen weiter.
17.00 Uhr Treffpunkt: Ecke Hauptstr./Theaterstr.
Die VVN-BdA Heidelberg und die Antifaschistische Initiative Heidelberg veranstalten den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße. Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.
19.00 Uhr
StuRa-Büro, Albert-Ueberle-Straße 3-5
Vortrag: Warum wird im Kapitalismus alles immer schlimmer? Einführung und moderne Perspektiven auf marxistische Krisentheorie
Stura-Büro, Raum 61
Veranstaltet von: ROSA Hochschulgruppe (Resolute Organisation für Solidarität und Antikapitalismus) und Linksjugend ['solid]
18.00 Uhr IG Metall, Friedrich-Ebert-Anlage 24
Sektempfang und Veranstaltung zum 8. Mai: Wer nicht feiert, hat verloren!
Veranstaltet von: VVN-BdA, unterstützt vom DGB
19.00 Uhr Theodor-Körner-Straße 7
Vortrag: Manufacturing Consent - Medien und Meinung im Kapitalismus
Veranstaltet von: Linksjugend ['solid]
11.15 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof HD
Das KZ Osthofen bei Worms war vom Frühjahr 1933 bis Herbst 1934 eines der frühen KZs, in denen politische Gegner*innen der Nazis engesperrt, gedemütigt und brutal misshandelt wurden. Die aus Hessen stammenden Häftlinge gehörten großteils der KPD, teilweise auch der SPD, den Gewerkschaften oder anderen Orgnaisationen der Arbeiter*innenbewegung an. Für viele von ihnen war die Inhaftierung in der ehemaligen Fabrik in Osthofen nur der Auftakt einer 12 Jahre anhaltenden Verfolgung.
Mit der S-Bahn wollen wir zusammen die KZ-Gedenkstätte Osthofen besuchen. Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände gibt es ausreichend Zeit, um in Kleingruppen die beeindruckende Dauerausstellung zu den KZs Osthofen und Hinzert anzusehen und die aktuelle Ausstellung "Die Verleugneten" zu bsuchen. Am späten Nachmittag fahren wir gemeinsam zurück.
Veranstaltet von: VVN-BdA HD, VVN-BdA MA, AIHD und ROSA Hochschulgruppe
14.00 Uhr Konzerthaus Stadthalle Heidelberg
Hier fliegen Worte statt Fäuste! Im Finale der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft zählt das beste und nicht das lauteste Argument.
Finale der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2026
Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) ist das größte Turnier im deutschsprachigen Hochschuldebattieren und bringt dieses Jahr rund 250 Studierende aus dem deutschsprachigen Raum zusammen. Vier Tage lang treten sie im Format British Parliamentary Style (BPS) gegeneinander an und debattieren über verschiedenste Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft findet seit 2001 jährlich statt, weshalb sie 2026 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Das Turnier steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nach sieben anspruchsvollen Vorrunden sowie spannenden Viertel- und Halbfinals werden sich am Ende die besten vier Teams bis ins große Finale durchsetzen. Dort messen sie sich um den Meistertitel 2026! Eine besondere Herausforderung des Formats bleibt: Das Thema der Debatte erfahren die Finalist*innen, genau wie das Publikum, erst 15 Minuten vor Beginn! Welches der vier Teams das Finale am Ende gewinnt, entscheidet eine unabhängige studentische Jury. Zudem verleiht eine Ehrenjury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, den Preis für die beste Finalrede.
Veranstalter: Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. mit dem Ausrichter die Rederei e.V.
Gefördert von: Hauptförderer: Volkswagen Stiftung, Deutsche Debattiergesellschaft Lokale Förderer: Verfasste Studierendenschaft der Universität Heidelberg, Adalbert Zajadacz Stiftung, Stadtwerke Heidelberg, KRAUSGRUPPE